Inhalt:
teildramatisiert von Andreas Kosek,realisiert und vorgetragen vom teatro caprile, Wien:
Rainer Spechtl, Claus Spechtl und Andreas Kosek
Musik: Claus Spechtl
Regie: Andreas Kosek
Aufnahme und Mischung: Rainer Spechtl
Produktion: teatro caprile 2005
Ausführende Produktion: Sternklang 2005
Wertes Publikum, betreten Sie mit uns eine kleine Schenke im Basel des ausklingenden vorvorigen Jahrhunderts. Fühlen Sie sich dort als Gäste, wie Sie sich in einem Lokal einfach als Gast fühlen. Essen Sie, trinken Sie und beobachten Sie am Nebentisch den Urgroßvater des bekannten Schweizer Kabarettisten und Autors. Seien Sie dabei, wenn der Urgroßvater, der schon in jungen Jahren schlecht sah und seiner Kurzsichtigkeit mit den Brillen der jeweils jüngst verstorbenen Verwandtschaft abzuhelfen trachtete, statt eines Ruchbrotes irrtümlich ein Buchbrot bestellt und ihm der vorwitzige Kellner zum Schüblig, der währschaften Schweizer Knackwurst, daraufhin wirklich ein appetitlich dampfendes Buch serviert. Woraufhin der Urgroßvater selbstbewusst behauptet: "Wer ein Buch isst, der weiß nachher alles, was drin steht!" Und stoßen Sie mit ihm an, wenn er nach dem Verzehr einiger Seiten des italienischen Kochbuches die von einem streitsüchtigen Flößer angezettelte Sprachprüfung mit Bravour meistert! Aber damit ist die Geschichte noch keineswegs zu Ende ...
Die kleine Geschichte über große Scherze, in der außerdem noch ein lombardischer Bartwichsenverkäufer eine nicht unwesentliche Rolle spielt, erschien ursprünglich ab 1987 in sieben Fortsetzungen in dem jährlichen Almanach "Von Menschen und Büchern". 1996 veröffentlichte sie der Verlag Schöffling & Co. (Frankfurt/M.) als Buch mit Zeichnungen von Hans Traxler.
2004 hat das teatro caprile die Geschichte für die Bühne bearbeitet. In einer Mischung aus gespielten und rezitierten Szenen, miteinander verbunden durch Claus Spechtls Gitarrenimprovisationen über schweizerische Volksmusikthemen, ist Franz Hohlers seit Jahren vergriffene Erzählung nun als Hörbuch wieder zugänglich.
"Wie die Geschichte vorgebracht wurde, war ein Festmahl für Augen und Ohren." (Niederösterreichische Nachrichten)
