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Ursprünglich als Hochzeitsband gegründet, entwickelte sich die Band mit dem Einstieg des Sänges und Underground-Entertainers Ivo Lotion zu einer Popband der etwas anderen Art.In einem groovigen Unplugged-Sound, der an eine Balkan-Band auf Speed (bzw. Valium) erinnert, werden unzählige musikalische Genres durchstreift und in einer wilden Fusion in eine neue Form gegossen. Reggae, Folk, Country und deutsche Schlagerherrlichkeit sind nur ein paar der Zutaten und über all dem thront Ivo Lotions geschmeidiger Gesang, der wohlformulierte Texte durch die immer wieder überraschenden Klanglandschaften singt.
Diese Lieder preisen das Dasein der Fische, den Knobi Döner, die Jugend in Eisenhüttenstadt und weitere Freuden am Leben.
Da trifft gruselige Gefühlsduseligkeit schon mal auf ungenierte Schwanzfixiertheit: »Ja wohl erst im Himmel, im Engelsgewimmel, beim Glockengebimmel werden wir uns verstehen.« Wer noch immer auf Wunder wartet, kann sich die Zeit mit der Musik der Mariachis vertreiben und mit ihnen singen: »Wann werden Winde wehen, die Frisuren nicht zerstörn? Wann werden wir durch Städte gehn, in denen Hirsche röhrn?«
Ja, das regt zum Nachdenken an, und so sind die Mariachis eben. Erst machen sie einen auf immerfröhlich und dann knallen sie uns traurige Lieder über Cowboys und welke Blätter um die Ohren. Das aber nur, damit wir beim nächsten Lied umso befreiter tanzen zu dieser extrem lässigen Musik.
