Inhalt:
„Tante Helga“ versteht sich musikalisch alsdie Thüringer Antwort auf „PRINCE“.
Man kann auch sagen: Sie bringt das zu Ende,
was Helge erst gar nicht angefangen hat.
Das sozusagen Unvermeidbare erschließt sich aber,
wenn man sich ihre Biografie vor Augen führt.
Und Songtitel wie „tanga“, „gib gummi, gott“ oder
„häppy häpp“ geben den Blick frei, in einen -
na ja, wohin auch immer ...
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The leading actor (hero): TANTE HELGA
Geboren anno 43 im heutigen Katowice.
Dort hieß sie noch Malgorzata Chrzciny.
Im Zuge einer Umsiedlung 3 Jahre später
nach Mülheim/Ruhr (NRW) bekam sie
mit ihrer Familie eine neue Identität.
1959 Friseurlehre(Gesellenbrief)
und Abendschule, 1962 Abitur,
1963 – 1971 Studium der
Sozialpädagogik (abgebrochen),
1965 - 2005 Zeitungszustellerin
bei der WAZ in Oberhausen.
2005 entdeckten ihre Freundinnen auf
einer Kegeltour in Ibiza während einer
Karaokedarbietung Helgas
außergewöhnliche stimmliche Begabung.
Seit 2006 selbständig.
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PRESSE
HANDELSBLATT vom 02.04.2007
Im Musikgeschäft läuft vieles ohne Kredite
Mit dem Kapital von Tante Helga
Anke Brillen / WERTHER
Im Internet ist „Tante Helga“ bereits ein Star – doch das ist ihrem Verleger Peter Böving noch nicht genug. Der Jungunternehmer betreibt in Thüringen das Plattenlabel „Shower Records“ und „Tante Helga“ soll ihm neue Umsätze bescheren. Das Problem: Downloaden im Netz bringt „Tante Helga“ zwar mehr Bekanntheit, aber kein Geld. Um den CD-Vertrieb auszubauen, braucht Böving Kapital. In der Branche ist er kein Unbekannter. Die Produktionen von Shower Records – darunter Vertonungen von Erich Kästner –genießen Kultstatus. Für Banken ist das zuwenig. „Eine Kreditfinanzierung kommt wegen fehlender Sicherheiten nicht in Frage“, erzählt Böving
Wolfgang Weyand von Entertainment-Finance kennt dieses Problem: “Ein Verleger verdient sein Geld über GEMA-Ausschüttungen. Immer wenn ein Lied gespielt wird, klingelt die Kasse. Da die Einnahmen sich nicht exakt kalkulieren lassen, bekommt ein Musikverleger keinen Kredit auf anstehende Tantiemen.“
Laut Medienbarometer Berlin Brandenburg ist die „mangelnde Fähigkeit von Banken, die Erfolgsaussichten von Kreativunternehmen richtig einzuschätzen, Finanzierungshindernis Nummer eins. „Banken haben die Finanzierungsstrukturen im Musikgeschäft nie verstanden“, sagt Weyand, „Also haben wir uns gefragt, wie bekommen wir eine Finanzierung hin?“
Gemeinsam mit Investoren und Private Equity Gesellschaften fand Partner Manfred Schneider die Antwort: Indem erwarteten Tantiemen als Sicherheit eingesetzt werden. Viele Verlage fürchten um ihre Unabhängigkeit – nicht umsonst nennen sie sich independent. Und so wird Musikverleger Böving seine neue CD mit Songs von den Beatles mit dem Verdienst von „Tante Helga“ finanzieren.
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© 2007 bei shower records
Weitere Hörproben und Informationen unter:
www.tantehelga.de
• Das MP3-Format liegt hier mit hoher Qualität von 160kbps vor
