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David HumeÜber die Unsterblichkeit der Seele
In diesem klassischen Aufsatz erörtert der englische Philosoph David Hume (1711-1776) aus der Sicht des Empirismus das Problem der metaphysisch, moralisch und physisch hergeleiteten Unsterblichkeit der Seele.
Der Aufsatz sollte bereits 1757 erscheinen, wurde aber von Hume selbst zurückgezogen, so wie er es zur gleichen Zeit auch mit seiner Abhandlung „Über Selbstmord“ tat. Die Veröffentlichung beider Schriften erfolgte erst nach seinem Tod 1777.
Seine religionskritische und aufklärerische Darstellung scheidet philosophisch zulässige Argumente von anerzogenen, aber unhaltbaren Behauptungen. Damit liegt hier eine kurzgefasste philosophische und im Grunde bereits entwicklungsbiologische Kritik an Metaphysik, Religion und Aberglauben vor, die den Unsterblichkeitsgedanken ad absurdum führt.
David Hume war Philosoph, Ökonom und Historiker, Vertreter der Aufklärung und des Empirismus. Seine erkenntnistheoretischen Gedanken hatten starken Einfluss auf Immanuel Kant. Er prägte den Positivismus und die Analytische Philosophie mit.
Wir wünschen ein angenehmes Hörvergnügen!
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