Inhalt:
Lebensweisheiten vieler Jahrhunderte in fünf Hörbüchern: Peter Sodann liest ausgewählte Bibelstellen, Khalil Gibrans "Der Prophet", dazu Lao-Tse, Konfuzius und EpiktetI - Peter Sodann liest aus "Die Bibel"
"Und doch trifft einen auch hier manchmal unvermittelt ein Wort, das wie eine sonnige Bergspitze aus dem schmutzigen Nebel ragt. Das 'Vater unser' ist eine solche Spitze - besonders das von Peter Sodann." (FAZ)
II - Khalil Gibran: "Der Prophet"
In den 28 Kapiteln geht es um die zeitlosen Themen Liebe, Freundschaft und Ehe, den Tod und die Freiheit. Berühmt ist das Kapitel über die Kinder:
"IHR könnt ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr könnt ihre Körper beherbergen, aber nicht ihre Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen ..."
III - Konfuzius: "Der gute Weg"
Worte des großen chinesischen Weisheitslehrers. Mit den klar formulierten Lehren führte der Vater der chinesischen Kultur sein Volk vor 2.500 Jahren auf den "rechten" Weg. Seither haben die Aphorismen, Sprüche und Gespräche nichts von ihrer eindrucksvollen Kraft verloren. Es sind Wegweiser zu einer anderen, besseren geistigen Haltung. Bis heute sind sie Leitgedanken für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen.
IV - Lao-Tse: "Tao Te King"
Das Buch vom Sinn und Leben legt die Grundlagen der daoistischen Weltsicht und Lebensweise dar. Erstmals erscheint der Begriff "dao", wörtlich: der Weg.
Im Zentrum des Textes steht die Beschreibung einer bestimmten Lebens- und Denkweise. Sie steht im Einklang mit dem "dao" und wird geprägt von Gewaltlosigkeit, Nachsicht und Genügsamkeit.
V - Epiktet: "Handbüchlein der Lebenskunst"
Nach der Lehre Epiktets soll der Mensch strikt unterscheiden, welche Dinge und Geschehnisse von ihm selbst beeinflusst werden können und welche nicht. Nur wenn diese Unterscheidung gelingt und bewusst wird, dann wird persönliches Glück erreichbar sein. Dabei soll der Mensch in den Dingen, die in seiner eigenen Macht stehen, einen eigenen Lösungsweg suchen, während er die Dinge, die er nicht beeinflussen kann, in (stoischer) Ruhe über sich ergehen lassen bzw. als gegeben akzeptieren soll. Daher soll der Mensch auch nicht über das verärgert sein, was sich aufgrund der Gesetze der Natur oder des Willens einer Gottheit ergibt.

