Inhalt:
Drei Schutzengel behüten von Geburt an Attali, die Hauptfigur in Katharina Fabers Erfolgsroman ‹Fremde Signale›. Michail, Linette und Boris sind ausgeschickt, über das Leben des Mädchens zu wachen. Die Engel sind junge Erwachsene aus anderen Orten und Zeiten, die zu früh sterben mussten und vielleicht gerade darum so grosses Interesse am Leben ihres Schützlings haben. Wenn die Toten als Schutzengel zu uns reden, tun sie das nicht in einer Sprache oder mit den Zeichen einer Sprache. Wenn sie warnen, werden sie oft nicht verstanden, weil die Signale, die sie uns übermitteln, fremde Signale sind.Als der Roman ‹Fremde Signale› 2008 im Zürcher bilgerverlag erschien, begeisterte er das Feuilleton und die Leserschaft gleichermassen. Das Deutschlandradio meinte: «Mit diesem Roman verdient die Schriftstellerin Katharina Faber endlich als eine der besten Autorinnen der Schweiz wahrgenommen zu werden», Hubert Winkels nannte sie in der ZEIT eine «grossartige Autorin», Die Presse aus Wien fand das Buch «zärtlich, unsensationell, melancholisch, schön» und die Schriftstellerin Milena Moser meinte schlicht: «Dieses Buch macht glücklich».
Bei ihren vielen Lesereisen fasziniert Katharina Faber auf besondere Weise. Sie zieht ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann und lässt sie tief eintauchen in die faszinierende Welt ihrer Geschichte. Die Tatsache, dass ‹Fremde Signale› stark autobiographisch geprägt und Frau Faber ausserdem eine exzellente Sprecherin ist, machen ihre Lesungen zu emotionalen und sehr glaubwürdigen Ereignissen. Nun liegt dieser wunderbare Roman als ungekürzte Autorenlesung vor.
Über die Autorin:
Katharina Faber (geb. 1952) veröffentlichte erst 2002 ihren ersten Roman. ‹Manchmal sehe ich am Himmel einen endlos weiten Strand›, für den sie 2003 den Rauriser Literaturpreis für den besten deutschsprachigen Debütroman erhält. 2008 erschien ‹Fremde Signale› im bilgerverlag (Zürich) und liegt nun bereits in der vierten Auflage vor.
